
THE SHARK IS NOT WORKING
The shark is not working» den Ausruf wird keiner der Beteiligten am Dreh von Steven Spielbergs Weißem Hai vergessen, nicht nur das Salzwasser bereitete dem mechanischen Ungetüm Probleme. THE SHARK IS NOT WORKING begibt sich auf die Reise in den Abgrund der ganz großen Herausforderungen Hollywoods und präsentiert völlig aus dem Ruder gelaufene Filmprojekte wie Heaven’s Gate (1980), bei dessen Produktion Regisseur Michael Cimino seine Crew und Hunderte Statisten manchmal stundenlang auf die richtige Wolke warten ließ. Oder Tage des Donners (1990), bei dem Produzent Don Simpson für Millionen Dollar Hostessen, Kokain, Designerkleider und ganze Fitnessstudios an den Drehort Florida einfliegen ließ. Und wie wäre es mit Werner Herzogs Fitzcarraldo: Der Star Klaus Kinski drehte im Grunde jeden Tag durch, brüllte alles und jeden nieder, nur um im nächsten Moment den Naturburschen herauszukehren, mit Schmetterlingen zu spielen und Bäume zu umarmen. Auch weniger bekannte Filme wie Zurück in die Zukunft (1985) und Cruising (1980) erhalten ihre Würdigung. In THE SHARK IS NOT WORKING geht es um Filmproduktionen, die es in ihrer Entstehung wahrlich nicht leicht hatten. Klar, jeder Film hat mit seinen Problemen zu kämpfen, doch manche wesentlich mehr als andere. Darunter solche Katastrophenproduktionen wie Cleopatra (1963), Poltergeist (1982) oder Alien 3 (1992). Was sie alle gemeinsam haben? Egoprobleme, massive Budgetüberschreitungen, Zügellosigkeit. Gerne kommen Größenwahn, Unfälle und Unwetterkatastrophen hinzu. Manche Produktion kombiniert alle Variablen zu einem großen, Jahre dauernden Produktionsdesaster wie etwa Apocalypse Now (1979).
ROCKMUSIKFILME
Waren Band-Dokumentationen früher den etablierten Acts vorbehalten, die es sich leisten konnten, eine Filmcrew über mehrere Wochen und Monate zu beschäftigen, gehören sie spätestens seit dem Feuilleton-Liebling »Anvil – Die Geschichte einer Freundschaft« auch für die Underdogs mit einem schmaleren Budget zum guten Ton. In »ROCKMUSIKFILME« stellt der Drehbuchautor Renatus Töpke rund 75 Filme vor, der älteste aus dem Jahr 1967. Damit erzählt das Buch auch die Geschichte der Rockmusik, von der Beatlemania über Woodstock bis hin zu Punk, Metal und Grunge. Filme, die den Zuschauer in die Stadien und Hallen auf der ganzen Welt führen; oder ins Studio, wenn legendäre Alben aufgenommen werden. Die auf eine Zeitreise gehen ins Ruhrgebiet der 80er zu den Ursprüngen des deutschen Thrash-Metals. Die eine Gruppe von metalbegeisterten jungen Frauen im heutigen Botswana besuchen. Oder die einfach nur zeigen, wie Lemmy zum Schuster spaziert. Was alle Dokumentationen und ihre Darsteller eint, ist die totale Hingabe zur Musik. Das gilt auch für die unsung heroes des Business, die zahllosen Roadies, die einen entbehrungsreichen, aber verdammt spannenden Job haben! Ergänzt werden die Vorstellungen durch zahlreiche Fotos sowie exklusive Interviews mit Filmschaffenden.
FILMS OF THE DEAD
Films of the Dead ist keine Enzyklopädie oder Abhandlung über den Zombiefilm. Es soll mit seiner Sammlung von 154 Zombiefilmen und -serien sowie Dokumentationen aber dennoch als eine Art Nachschlagewerk dienen. Und als Informationsquelle voller Hintergründe und fun facts, damit der Leser nicht nur nicht dumm stirbt, sondern – sollte er denn als Zombie zurückkommen – als der Gebildete seiner Zombietruppe umhertapern kann. Vielleicht wird er so sogar leader of the pack und führt seine fauligen Brüder und Schwestern in die letzte, gewaltige Schlacht gegen die Menschheit. Endlich Personalverantwortung! Aber vor allem ist Films of the Dead da, um zu unterhalten! Ein Buch über Zombiefilme (und ein paar Serien und Dokus), in dem man sich festliest, in dem Lust auf ein Wiedersehen mit bekannten Filmen und auf Neues geweckt wird.
"Lesevergnügen pur - ein Standardwerk - ebenso vergnüglich wie informativ - klare Kaufempfehlung." (Gerd M. Hoffmann: Kinogucker - Ein Filmblog)
"Sehr gelungenes Nachschlagewerk für Zombieinteressierte oder die, die es noch werden wollen." (Die Medienhuren)
"Als Nachschlagewerk und begleitende Lektüre zur systematischen Erarbeitung des Genres mehr als geeignet." (Deadline 07/2023)
"Das Buch dürfte die ausführlichste Sammlung von Zombiefilmen im deutschsprachigen Raum darstellen und möchte sowohl Einsteigern wie erfahrenen Hardcorefans Anregungen und Wissen vermitteln." (ekz.bibliotheksservice)







